Orange Days – 2025

Gemeinsame Aktionen mit Zonta I, Zonta II und der Künstlerin Astrid Puttins

Weibliche Genitalbeschneidung!
Auch in Deutschland leben schätzungsweise etwa 104.000 Frauen und Mädchen, die bereits von
Genitalbeschneidung betroffen sind. Zusätzlich gelten weitere bis zu 17.300 Mädchen als bedroht. Weibliche Genitalbeschneidung ist eine Form von Gewalt an Frauen und stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar.


Bei der Vernissage am 07.11.2025, sprach Jawahir Cumar, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins „Stopp Mutilation Deutschland“ über das durch Genitalverstümmelung verursachte Leid von Frauen. Sie nannte erschütternde Zahlen:
Weltweit seien 230 Millionen Frauen betroffen, davon allein in Deutschland
rund 104.000. 17.000 Mädchen gelten hierzulande als gefährdet. 


Die Künstlerin Astrid Puttins rüttelt mit ihren Bilder wach. Auch sie engagiert sich seit vielen Jahren mit ihrer Kunst gegen Gewalt an Frauen. Beim Betreten der Kirche war ein orangefarbener Teppich ausgerollt: Betreten der Menschenrechte!

Die Performance der Musikerin Rike Casper und der Sprecherin Bärbel Schulz ergänzten das Rahmenprogramm mit Vertonungen von Texten zum Thema Frauenrechte.

Die Ausstellung konnte noch bis zum 22. November täglich von 14 bis 18 Uhr (außer montags) besucht werden.

Am 25.11.2025 gab es dann einen Aktionstag im MINTO mit Ausstellung und Kurzvortrag von
Frau Dr. Agate Ordas-Romanski, Oberärztin im Lukaskrankenhaus in Neuss. Sie schilderte sehr eindrucksvoll die Grausamkeit von Beschneidungen ihrer Patientinnen.

Daniela Dienst, Beate Brungs, Astrid Puttins, Traute Dornieden
Jawahir Cumar
Rike Casper und Bärbel Schulz
Bärbel Schulz, Astrid Puttins, Jawahir Cumar, Susanne Büdenhölzer-Boms, Beate Brungs, Rike Casper,
Daniela Dienst, Traute Dornieden